Juri W. Lenzen

Malerei — Lyrik – Bildhauerei

Kurzbiografie und künstlerischer Werdegang

Der in Thüringen geborene Künstler J. W. Lenzen ist estnischer Abstammung und hat von Jugend an ein äußerst bewegtes Schicksal zu bewältigen.

In den fünfziger Jahren Flucht in den Westen. Abenteuerliches Leben: u.a. fährt er mit dem Fahrrad von Karlsruhe nach Süd-Spanien.

1961 beginnt er zu malen.

Studium Betriebswirtschaft in Karlsruhe, Besuch der Akademie Meersburg, Anstellung als Personalleiter der Interdigit AG.

Privatstudium der Malerei bei H. Meyer-Weingarten und K. Schöppler (Karlsruhe).

Autodidaktische Weiterbildung.

1966 erstmalige Beteiligung an einer Ausstellung im Badischen Kunstverein Karlsruhe.

1967 das Rehabilitationszentrum Langensteinbacher Höhe erwirbt verschiedene Arbeiten in Öltechnik.

1968 Mitglied der Künstlergilde Buslat Schloss Bauschlott sowie Mitglied des Badischen Kunstvereins.

Ab 1970 zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen an Ausstellungen im In— und Ausland.

1979 Verleihung eines Preises für das Aquarell ‘Stillleben mit Geige‘ in Böblingen.

Seit 1979 Dozent für Malerei und Grafik an diversen Volkshochschulen.

Ab 1980 wird ihm Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg zuerkannt.

1983 das Landratsamt Pforzheim kauft das großformatige Ölbild mit dem Titel ‘Weltbedrängnis‘

1984 große Kunstausstellung in Windhoek, Namibia/SWA

1986 Gründung des Malkreises Schömberg.

1984 — 1994 temporäre Tätigkeit als Dozent am Centro Interculturale Volterra, Villa Palagione.

Außerdem verschiedene Malexkursionen in die Provence.

1988 Debüt mit dem Gedichtband ‘Liebe ist Licht‘, Battert Verlag Baden-Baden.

Autorenlesung im Rahmen des Freien Deutschen Autorenverbandes, Landesgartenschau Ettlingen.

1989 Ausstellung Malerei und Grafik in Waldbronn/Karlsruhe unter dem Titel ‘Bilder aus dem Feuer geschaffen‘.

199o — 1991 Ausstellungen in der Kulturhalle Remchingen und in Schömberg.

1992 Realisierung großes Wandtafelbild für die Kulturhalle Remchingen.

Herstellung eines Grafik—Kunstkalenders.

2. Gedichtband ‘Liebe ist Flamme‘, Herchen Verlag Frankfurt/M., vertreten auf der Frankfurter Buchmesse / Rezension von Frau Dr. Doris Walch Paul.

1992 Idee und Modell der Eisenplastik ‘Weltschiff der Hoffnung und Sehnsucht‘

1994 diverse Bilderankäufe der Raiffeisenbank Kieselbronn

Treffen mit dem dänischen Maler Arvid Arp Hansen auf Süd-Fyn.

Ab 1994 Entstehung von Bilder-Zyklen zu Beethovens 5. und 7, Sinfonie und zu Schostakowitsch‘s ‘The Second Waltz‘

1995 MEPHA PHARMA AG. in Aesch/Basel bringt in ihrem Journal 111/95 ein vierseitiges Künstlerporträt in deutsch u. französisch heraus.

1995 Entstehung des Toscana-Kunstkalenders für 1996. Er beinhaltet eine Auswahl zahlreicher in der Toscana entstandener Bilder.

1996 große Gemäldeausstellung auf Helnaes/Fyn (Gammel Praestegaard)

1997 Gedichtband ‘Digte‘ in dänischer Sprache.

1998 Gedichtband ‘agni‘, mit Bildern und Zeichnungen. Vorwort von Prof. Dr. E. Blattmann

1999 — 2000 Gedichtband ‘Under Dannebroget‘ in dänischer Sprache.

Essay ‘Weltharmonie — Vision oder Utopie?‘.

Expose ‘Raum der Freiheit‘ — ein Schulungsprogramm.

Aufnahme eines Gedichtes aus ‘Liebe ist Licht‘ für die Große Gedicht Edition der Goethe-Gesellschaft Frankfurt.

2000 — 2002 Zyklus ‘Bilder zu Gedichten von Gottfried Benn‘, dieser Zyklus umfasst ca. 60 Bilder in verschiedenen Techniken.

Hierzu entsteht ein Bildband mit einem Vorwort von Frau Dr. C. Pohl unter dem Titel: ‘Bilder der Sprache, des Geistes und des Lebens‘

2001 Entstehung einer 2. Eisenskulptur mit dem Titel ‘Perspektive‘

2003 Zyklus von kleinformatigen Bildern zu Iso Camartins Buch: ‘Jeder braucht seinen Süden‘ (Suhrkamp—Verlag).

Dichterlesung in Erfurt, gemeinsam mit der Schauspielerin Iris Kunert aus dem Gedichtband ‘agni‘.

Ab 2003 entstehen bisher 13 Bildtagebücher mit ca. 450 kleinformatigen Bildern.

Erteilung von Einzel-Malunterricht.

Biographie